Besonders betroffen, sogenannte Risikogruppen, sind  Kinder (auch viele deutschstämmige) aus bildungsfernen Schichten und mit Migrationshintergrund, und  besonders betroffen sind  Jungen.

17% der 20 bis 30 Jährigen waren im Jahr 2008 ohne Berufsausbildung . Sie machen die Hälfte der Arbeitslosen aus.

Es gibt einen Zusammenhang mit der sozialen Herkunft. Entscheidend ist die Sprach- und Kommunikationsfähigkeit.

Von besonderer Bedeutung ist die frühkindliche Bildung.

Die Voraussetzungen für Leseverständnis werden bereits in den ersten Lebensjahren, lange vor der Einschulung gelegt. Die Beherrschung der gesprochenen Sprache, ein reichhaltiger Wortschatz, ist die erste Voraussetzung für gutes Lesen und Schreiben (-Können), ist die notwendige Basis für einen gelungenen Erwerb der Schriftsprache. Diese Grundlagen liegen somit wesentlich in der Obhut der Familie und der vorschulischen Bildungseinrichtungen (Kindertagesstätten etc.).

Dafür ist das Vorlesen ganz wichtig, ebenso Kinderreime, Fingerspiele, Kinderlieder singen  und Bilderbücher. Dabei verbindet sich das Hören von gesprochener und geschriebener Sprache mit der positivr Atmosphäre und dem Gefühl geliebt zu werden  und das motiviert  zum selber Lesen.

Niedersachsen hat eine niedrige Betreuungsquote bei den unter 3jährigen Kindern.